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Wissenswertes zu Fassade & Putz
Fassadenbetriebe und Stuckateure kümmern sich um die Außenhaut deines Hauses: Neuverputz und Putzausbesserung, Fassadenanstrich, Rissanierung, Reinigung von Algen und Verschmutzungen, Sockelabdichtung, Klinkerfugen und Wärmedämmverbundsysteme. Bei Altbauten gehört oft das Restaurieren von Stuckelementen dazu. Eine intakte Fassade schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit und beeinflusst den Energieverbrauch deutlich.
Woran du einen guten Fassadenbetrieb erkennst
Das Stuckateurhandwerk und das Maler- und Lackiererhandwerk sind zulassungspflichtig nach Anlage A der Handwerksordnung. Ein seriöser Betrieb untersucht den Untergrund, bevor er Farbe oder Putz empfiehlt, und unterscheidet etwa zwischen mineralischem Putz, Kunstharzputz und gedämmter Fassade. Er klärt, ob Risse nur oberflächlich sind oder statische Ursachen haben könnten. Bei einer Dämmung sollte er auf die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes und mögliche Förderung hinweisen und mit einem Energieberater zusammenarbeiten.
Was den Preis bestimmt
- Fassadenfläche, Gebäudehöhe und Gerüst
- Untergrundzustand: Reinigung, Risse und Hohlstellen
- Anstrich, Neuverputz oder Wärmedämmung
- Details wie Fensterfaschen, Stuck und Sockel
Für einen Fassadenanstrich nennt der Preisrechner etwa 25 bis 45 Euro pro Quadratmeter, je nach Region und Aufwand, das Gerüst kommt meist hinzu. Arbeitskosten am selbst genutzten Haus lassen sich steuerlich berücksichtigen, siehe Steuerbonus für Handwerkerleistungen.
Vorbereitung
Fotografiere alle Hausseiten und Nahaufnahmen von Rissen, Abplatzungen und grünen Belägen. Gib Gebäudehöhe, Stockwerke und Baujahr an und ob angrenzende Flächen wie Gehweg oder Nachbargrundstück für das Gerüst genutzt werden müssen. Plane Fassadenarbeiten für die frostfreie Zeit. Erwähne außerdem, ob Fenster, Dachrinnen oder Balkone im selben Zug erneuert werden sollen, damit nur einmal ein Gerüst gestellt werden muss. Eine einmalige Abstimmung der Gewerke spart Zeit und Kosten.
Ratgeber zu Fassade & Putz
Fragen zu Fassade & Putz
Wie oft muss eine Fassade gestrichen werden?
Das hängt von Farbe, Untergrund, Wetterseite und Bauweise ab. Viele Fassaden brauchen nach zehn bis zwanzig Jahren einen neuen Anstrich. Wichtiger als ein fester Zeitraum sind Anzeichen wie Kreiden, Abblättern, Risse oder starker Algenbefall. Ein Fachbetrieb kann das bei einer Begehung beurteilen.
Woher kommt der grüne Belag an meiner Fassade?
Algen und Pilze wachsen auf Fassaden, die lange feucht bleiben, etwa auf Nordseiten, unter Bäumen oder bei gedämmten Fassaden, die schnell auskühlen. Eine Reinigung entfernt den Belag, dauerhaft helfen nur geeignete Beschichtungen und bauliche Verbesserungen wie Dachüberstände.
Sind Risse im Putz gefährlich?
Feine Haarrisse sind meist ein optisches Problem, können aber Feuchtigkeit ins Mauerwerk leiten. Breitere Risse, Risse mit Versatz oder solche, die sich vergrößern, können auf Setzungen oder statische Ursachen hinweisen. Dann sollte zusätzlich ein Statiker hinzugezogen werden.
Gibt es Förderung für eine Fassadendämmung?
Für die energetische Sanierung der Gebäudehülle gibt es Förderprogramme des Bundes, die über das BAFA beziehungsweise die KfW laufen. Bedingungen und Fördersätze ändern sich regelmäßig. Meist ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden, und der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.
Kostet ardda etwas für Auftraggeber?
Nein. Auftrag einstellen, Angebote vergleichen und beauftragen ist für Kunden kostenlos und unverbindlich. Es gibt keine Vermittlungsgebühr.
