Gerüstbau. Geprüfte Betriebe aus deiner Region.
Prüfsiegel, Bewertungen und Richtwerte auf einen Blick. Beschreibe deinen Auftrag, und passende Betriebe melden sich mit einem Angebot. Kostenlos und unverbindlich.
Gerüstbau finden und vergleichen 4 Betriebe
Wissenswertes zu Gerüstbau
Gerüstbauer stellen die Arbeitsplattform für Dach-, Fassaden-, Fenster- und Malerarbeiten in der Höhe. Sie planen, liefern, montieren und demontieren Fassadengerüste, Dachfanggerüste, Raumgerüste und Rollgerüste und kümmern sich auf Wunsch um Netze, Planen, Treppentürme und Schuttrutschen. Für die Handwerker anderer Gewerke ist ein sicher aufgebautes Gerüst die Grundlage für zügiges und ungefährliches Arbeiten.
Woran du einen zuverlässigen Gerüstbauer erkennst
Das Gerüstbauerhandwerk ist zulassungspflichtig nach Anlage A der Handwerksordnung. Ein fachgerechter Betrieb prüft das Gerüst nach dem Aufbau, gibt es frei und kennzeichnet es entsprechend. Er sagt dir, welche Gerüstklasse für die geplanten Arbeiten nötig ist, und kümmert sich um die Verankerung an der Fassade. Steht das Gerüst auf öffentlichem Grund wie Gehweg oder Straße, braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Kläre, ob der Betrieb den Antrag übernimmt.
Was die Kosten bestimmt
- Gerüstfläche in Quadratmetern, also Länge mal Höhe
- Standzeit: Viele Angebote enthalten einige Wochen, danach wird Miete pro Woche fällig
- Untergrund, Dachüberstände, Erker und schwierige Zufahrt
- Zusatzteile wie Netze, Dachfang oder Schuttrutsche
Wenn sich Dachdecker, Maler und Fensterbauer ein Gerüst teilen, sparst du doppelte Auf- und Abbaukosten. Wie du die Gewerke abstimmst, erklärt der Ratgeber Dachreparatur: Kosten.
Vorbereitung
Fotografiere alle Seiten, an denen das Gerüst stehen soll, inklusive Boden, Beete und Zufahrt. Gib Gebäudehöhe bis zur Traufe beziehungsweise zum First und die Fassadenlängen an. Notiere, welche Arbeiten geplant sind und wie lange sie voraussichtlich dauern, damit die Standzeit realistisch kalkuliert wird. Erwähne auch, ob Wintergarten, Carport oder Bäume im Weg stehen.
Ratgeber zu Gerüstbau
Fragen zu Gerüstbau
Wie lange darf ein Gerüst stehen?
Technisch gibt es keine feste Grenze, solange es regelmäßig geprüft wird. Wirtschaftlich entscheidend ist die im Angebot enthaltene Standzeit, oft vier Wochen. Danach berechnen Gerüstbauer Miete pro Woche und Quadratmeter. Bei Genehmigungen auf öffentlichem Grund gilt die beantragte Dauer.
Brauche ich die Erlaubnis des Nachbarn für ein Gerüst?
Wenn das Gerüst auf dem Nachbargrundstück stehen muss, ja. Viele Landesnachbarrechtsgesetze regeln ein Hammerschlags- und Leiterrecht, das die Nutzung unter Bedingungen erlaubt, meist mit Ankündigung vorab. Ein freundliches Gespräch und eine schriftliche Absprache verhindern Streit.
Wer haftet, wenn auf dem Gerüst etwas passiert?
Für die sichere Montage haftet der Gerüstbauer. Für die Nutzung sind die Firmen verantwortlich, deren Mitarbeitende auf dem Gerüst arbeiten. Als Bauherr solltest du darauf achten, dass Unbefugte, vor allem Kinder, keinen Zugang haben, und Einbruchsschutz an Fenstern bedenken.
Kann ich ein Gerüst selbst aufbauen?
Rollgerüste für kleinere Arbeiten können Privatleute nach Aufbauanleitung nutzen. Fassadengerüste an mehrstöckigen Häusern sollten Profis aufstellen, denn Verankerung, Belastung und Absturzsicherung erfordern Fachwissen. Viele Handwerksbetriebe arbeiten außerdem nur auf geprüften Gerüsten, die ein Fachbetrieb aufgestellt und freigegeben hat.
Kostet ardda etwas für Auftraggeber?
Nein. Auftrag einstellen, Angebote vergleichen und beauftragen ist für Kunden kostenlos und unverbindlich. Es gibt keine Vermittlungsgebühr.
