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Was kostet Parkett?
Marktübliche Richtwerte aus dem ardda-Preisrechner. Das verbindliche Angebot kommt vom Betrieb.
Wissenswertes zu Parkett
Parkettleger verlegen, schleifen und pflegen Holzböden. Zum Angebot gehören Massivparkett wie Stab- und Mosaikparkett, Mehrschichtparkett, Landhausdielen, Industrieparkett und Holztreppen. Ein großer Teil der Arbeit ist die Renovierung: Alte Böden werden abgeschliffen, ausgebessert, neu versiegelt oder geölt. Auch das Aufarbeiten historischer Fischgrät- oder Tafelparkette in Altbauten zählt zu den typischen Aufgaben.
Woran du einen guten Parkettleger erkennst
Das Parkettlegerhandwerk ist seit 2020 wieder zulassungspflichtig nach Anlage A der Handwerksordnung. Ein erfahrener Betrieb prüft die Feuchte des Untergrunds, fragt nach Fußbodenheizung und empfiehlt die passende Verlegeart, meist vollflächig verklebt. Beim Abschleifen sollte er abschätzen, wie viel Nutzschicht noch vorhanden ist, und dir den Unterschied zwischen Lack und Öl ehrlich erklären: Lack ist pflegeleicht und widerstandsfähig, Öl lässt sich partiell ausbessern, braucht aber regelmäßige Pflege.
Was den Preis bestimmt
- Holzart, Sortierung und Format
- Verlegemuster: Fischgrät oder Würfelmuster ist deutlich aufwendiger als Dielen
- Untergrundvorbereitung und Ausgleich
- Oberflächenbehandlung und Anzahl der Schleifgänge
Für die reine Verlegearbeit nennt der Preisrechner etwa 40 bis 90 Euro pro Quadratmeter, je nach Region und Aufwand, das Material kommt hinzu. Wie du Angebote mit unterschiedlichen Positionen vergleichst, steht im Ratgeber Handwerker-Angebote vergleichen.
Vorbereitung
Gib die Fläche je Raum an und fotografiere bei Renovierungen den Boden aus der Nähe, auch beschädigte Stellen und Fugen. Notiere, ob es eine Fußbodenheizung gibt und welche Oberfläche du bevorzugst. Plane ein, dass die Räume während Schleifen und Trocknung einige Tage nicht nutzbar sind. Bei historischen Böden helfen Fotos von Mustern und Randfriesen, damit der Betrieb passendes Ersatzholz einplanen kann.
Ratgeber zu Parkett
Fragen zu Parkett
Wie oft kann man Parkett abschleifen?
Das hängt von der Nutzschicht ab. Massivparkett lässt sich oft mehrmals schleifen, Mehrschichtparkett mit dünner Deckschicht nur ein- bis zweimal, manches Fertigparkett gar nicht. Der Parkettleger kann die Stärke an einer Kante, einem Lüftungsgitter oder einer Revisionsöffnung abschätzen, bevor er dir eine Renovierung empfiehlt.
Ist Parkett für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, wenn Holzart, Stärke und Verlegeart passen. Vollflächig verklebtes Mehrschichtparkett leitet die Wärme gut. Sehr dicke Massivdielen oder stark arbeitende Hölzer wie Buche sind weniger geeignet. Auch die maximale Oberflächentemperatur sollte begrenzt werden, damit das Holz nicht zu stark austrocknet.
Lack oder Öl: Was ist für meinen Parkettboden besser?
Lack bildet eine geschlossene, robuste Schicht und ist leicht zu reinigen, Kratzer lassen sich aber nur großflächig ausbessern. Geöltes Parkett wirkt natürlicher und kann stellenweise repariert werden, braucht aber regelmäßiges Nachölen. Die Wahl hängt von Nutzung und Pflegebereitschaft ab.
Wie lange ist der Raum nach dem Schleifen gesperrt?
Schleifen und Versiegeln dauern je nach Fläche ein bis drei Tage. Lackierte Böden sind meist nach einem Tag vorsichtig begehbar, Möbel sollten aber erst nach einigen Tagen zurück, Teppiche nach bis zu zwei Wochen. Bei Öl gelten die Herstellerangaben des Pflegeprodukts.
Kostet ardda etwas für Auftraggeber?
Nein. Auftrag einstellen, Angebote vergleichen und beauftragen ist für Kunden kostenlos und unverbindlich. Es gibt keine Vermittlungsgebühr.
